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Reiseberichte
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Die spanische Region Katalonien mit ihren Küstenstreifen Costa Brava und Costa Dorada bietet ideale Voraussetzungen für eine Entdeckungsreise auch in das Hinterland Spaniens. Die Costa Brava ("Wilde Küste") ist der nördlichste Küstenstreifen an der spanischen Mittelmeerküste und das meist besuchte Gebiet Spaniens. Durch seine außerordentliche Vielfältigkeit macht die Costa Brava ihrem Namen alle Ehre. Flachabfallende Strände mit feinem Sand wechseln sich ab mit steil abfallenden Bergriffen. Es gibt hier zahlreiche malerische Fischerdörfer sowie Strände und Buchten, die ausschließlich per Boot zu erreichen sind. |
Zur Entspannung bietet sich eine der schönsten Küsten Spaniens an: Die Costa Dorada ("Goldene Küste"). Die Costa Dorada ist überwiegend von langen, feinkörnigen und sanft abfallenden Sandstränden geprägt ... und morgens glitzert das Wasser golden. Ideale Voraussetzungen für einen Bade- oder Strandurlaub! Besonders für Barcelona-Urlauber bietet sich die Costa Dorada an, weil sie hier Ruhe finden und der breite Strand schnell und unkompliziert erreichbar ist. |
Barcelona: Bummeln auf der Las Ramblas oder auf den Spuren Gaudís durch die Stadt stöbern ... Barcelona ist das Herz Kataloniens. Die Metropole ist die zweitgrößte Stadt Spaniens und bietet antike Bauwerke, reizvolle Architektur und pulsierendes Leben.
Die Las Ramblas ist eine breite Flaniermeile im Zentrum von Barcelona. Sie wird von unzähligen Blumenhändlern, Straßenkünstlern und Musikern gesäumt und führt zum alten Hafen, der von der 68 Meter hohen Kolumbussäule überragt wird.Barcelona bietet dem Besucher die einmalige Gelegenheit, zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderneren Viertel zu besichtigen, die für ihre viereckigen Häuserblocks mit den schrägabgeschnittenen Ecken ("Eixample") und modernistische Bauten bekannt sind. Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Barcelona eine eigene Form des Jugendstils, die "modernisme" genannt wird. Es war besonders der geniale Antoní Gaudí, der zusammen mit seinen großen Zeitgenossen der Stadt ein neues und aufregendes Gesicht verlieh. Ruhiger geht es in Katalonien auf dem Land zu: Oliven- und Mandelbäume, Korkeichen und Weinkulturen bestimmen das Bild im fruchtbaren Landesinneren. Der Weinanbau ist besonders hervorzuheben, denn Katalonien ist nach Frankreich der bedeutendste Produzent und Exporteur von Sekt. Ein besonderes Highlight im Hinterland Kataloniens ist das Gebirgsmassiv der Sierra de Montserrat mit dem weltberühmten Kloster. Montserrat ("der gesägte Berg") ist ein Sandsteingebirge, das sich jäh aus dem hügeligen Hinterland von Barcelona erhebt. Auf dem östlichen Gipfel befindet sich in 721 Metern Höhe das Benediktinerkloster Monasterio de Montserrat. Bereits im Jahre 888 wurde das Kloster erstmals urkundlich erwähnt. Berühmt ist das Kloster für seine religiösen Kunstschätze wie die Madonnenfigur "Unsere Liebe Frau von Montserrat" und seine Bibliothek mit über 200.000 Bänden auch aus dem Mittelalter. Noch heute wird das Kloster von einem nicht enden wollenden Pilgerstrom besucht. |
Aber auch Naturliebhaber kommen in Katalonien auf ihre Kosten. In der katalonischen Provinz Tarragona mündet der Ebro, Spaniens größter Fluss, unter Bildung eines Mündungsdeltas in das Mittelmeer. Das Ebro-Delta ist eines der größten Feuchtgebiete des Mittelmeerraumes: eine fast unberührte Dünenlandschaft bis zum Meer. Das Delta des Ebro ist seit 1983 ein Naturpark und neben Flamingos, Kormoranen und Reihern leben in dem Naturschutzgebiet über 300 weitere Vogelarten. |