Faszinierende Inselwelt vor grandioser Alpenkulisse.
Der zweitgrößte See Oberitaliens war immer schon Treffpunkt von Naturliebhabern und Exzentrikern, die das Idyll des Lago Maggiore mit seinen zahlreichen Inseln zu schätzen wussten. Der See mit einer Staatsgrenze zwischen Italien und der Schweiz ist auch heute noch ein beliebtes Reiseziel, dessen Schwerpunkte sich in der Region um Locarno, Ascona und Brissago sowie auf italienischer Seite zwischen Pallanza und Stresa befinden.
Mit den Tessiner und Walliser Alpen als nördliche Kulisse und der sanften Ebene der
Lombardei im Süden liegt der Lago Maggiore ebenso spektakulär wie stimmungsvoll. Das angenehm milde Wetter lässt direkt am See Exoten wie Zitrus- und Granatapfelbäume, Mimosen, Kamelien, Korkeichen und sogar Eukalyptusbäume gedeihen. Begibt man sich in Richtung Hochgebirge, schaltet die Vegetation von mediterran auf alpin um, so dass die Feigen und Mandeln nun von Alpenrosen und Enzian abgelöst werden.
Während das östliche Gestade des Lago Maggiore von seinem westlichen Pendant etwas herablassend “das arme Ufer” genannt wird, trifft man am Westufer auf prächtige Grandhotels, luxuriöse Villen und großartige Parkanlagen. Auch die vielen Inseln im Lago Maggiore profitieren von den gemäßigten klimatischen Bedingungen, die insbesondere auf
den Borromäischen Inseln in subtropischer Blütenpracht gipfelt.
Berühmt und sogar berüchtigt ist die größere der beiden Brissago-Inseln, die etwa zwei Kilometer vom gleichnamigen Ort entfernt liegt. Die Isola Grande war schon im 13. Jahrhundert ein Rückzugsort für Mönche, bis die frommen Brüder etwa 300 Jahre später die Insel verließen und ihr Kloster dem Verfall preisgaben. Als im Jahr 1885 eine als schrullig und extravagant verrufene Baronesse die Insel erwarb, gründeten hier zahlreiche Künstler, Maler und Schriftsteller eine Kolonie von Gleichgesinnten, und der Lago Maggiore konnte nun auch mit einem handfesten Skandal aufwarten. Das Eiland war rasch als Paradies für Anhänger der Freikörperkultur und freien Liebe verrufen. Wer sich zurück zur Natur sehnte und bei Meditationen die „Wahrheit suchte“, verbrachte hier einige Zeit oder ließ sich für immer auf der Isola Grande nieder.
Nicht ganz so skandalös, dafür umso prunkvoller geht es auf den vier Borromäischen Inseln zu. Auf der Isola Bella trifft man auf einen wunderschönen Barockgarten, der beinahe die gesamte Insel bedeckt. Die um 1670 auf zehn Terrassen entstandene Gartenanlage enthält mit Grotten, Tempeln, Labyrinthen und Arkadengängen alles, was sich Gartenkünstler an barocker Prachtentfaltung einfallen ließen.
Auf der Isola Madre, der größte dieser Inselgruppe, lockt ein Palazzo mit herrlicher Parkanlage die staunenden Besucher in den Botanischen Garten, den englischen Park und zu einer sehenswerten Puppen- und Keramiksammlung.

Wahnsinns Fotos!! Also ich krieg da Lust auf mehr
:)
Das Tessin ist herrlich, ein tolle Urlaubsgebiet, wir besuchen das Tessin seit Jahren und können diese Region nur empfehlen.